Eine kleine Vita

 

Gezeichnet habe ich schon gerne als Kind.

Kleine Federzeichnungen habe ich als Schulmädchen im „Hamburger Abendblatt“ auf der Kinderseite veröffentlicht, da war ich wohl so 8-10 Jahre alt.

Die Federzeichnungen – andere Malmöglichkeiten hatte ich nach dem Krieg nicht - machte ich sehr gerne. Jede Vorlage zum Zeichnen sammelte ich.

Im Jahr 2000 bin ich mit der Aquarellmalerei in Verbindung gekommen.

Diese Malerei hat mich schon lange interessiert aber: Es war mir einfach zu teuer, so ohne Anleitung das Papier zu "verschwenden".

Auf einer Kreuzfahrt wurde an See-Tagen „Aquarellmalerei“ angeboten. Dieses Angebot nahm ich wahr und ich konnte nun alles ausprobieren und war begeistert.

Ich war selig, denn nun wollte ich mein Hobby richtig erlernen.

Wieder daheim ging auf Suche, wo so etwas angeboten wurde. Ich wurde fündig und belegte einen Kurs in einem „Alten und Service Zentrum“, kurz ASZ.

Einmal in der Woche, ungefähr 2 Jahre war ich dort, aber dann stellte ich fest: Bei den Besprechungen der Bilder wurde an meinen „Werken“ nichts mehr "kritisiert" und ich dachte: Das kann es doch wohl nicht sein und sah mich nach etwas anderem um.

Ich fand einen neuen ASZ und war dort auch wieder 3 Jahre. Aber durch eine gesundheitliche Maßnahme, die über ein ganzes Jahr ging, musste ich dort aufhören: Gesundheit geht mir eben doch vor.

Die Malerei hatte mich gepackt und ich ging wieder auf Suche nach einem Kurs, der in meinen Terminkalender passte. Chorsingen mit Konzerten und Probenwochenenden, das SeniorenNet, Handarbeiten, Englisch und meine Freunde sollten aber auch nicht zu kurz kommen. Die Kinder und Enkelkinder leben nicht am Ort.

Wieder landete ich in einem ASZ, auch hier bei einer sehr guten Lehrerin! Hier wird uns nun die Aquarell-Malerei, - praktisch und auch theoretisch - sehr gut vermittelt.

Und so bin ich in den Jahren in der Malerei "gewachsen".

Nun versuche ich mich mit Acryl, was mir auch sehr viel Spaß macht.

 

Renate Schönroth, München im Januar 2008